Badezimmer

Abschminken

(Baumwoll-) Pads mit Kokosöl.

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Deo

Im Glas, als ein Stück oder selber herstellen. Das sind die üblichsten plastikfreien Alternativen.

Hier gibt es online viele Varianten. Man muss evtl. ein bisschen probieren, was für einen am besten passt. Smarticular bietet zum Beispiel ein sehr gutes DIY Rezept an.

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Feuchtes Toilettenpapier

siehe Beitrag „Feuchttücher“

eva


Haarpflege

Eine Bürste aus Holz mit Wildschweinborsten, pflegt die Haare und die Kopfhaut. Der Talg wird gleichmäßig im Haar verteilt und die Haare sind weich und strahlen auch ohne Zusätze.

Zum Haarewaschen empfiehlt sich Haarseife (siehe auch Punkt Seifen) oder Roggenmehl.

Benötigt das strapazierte Haar eine Kur, funktioniert das wunderbar mit Kokosöl. Einfach Kokosöl auf die Hand geben, bis es leicht schmilzt und dann großzügig in die Haare verteilen, über Nacht einwirken lassen und am nächsten Morgen normal mit Seife heraus waschen.

Zum Frisieren gibt es wunderschöne Haarspangen aus Metall oder Haargummies aus Bio-Baumwolle von Kooshoo. Als Idee zum selber machen; kaputte Baumwollsocken/ -strumpfhose zerschneiden und als Haargummi umfunktionieren, klappt super.

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Körperpflege

Händewaschen mit Seife (siehe auch Punkt Seife).

Unter der Dusche zur Körperreinigung bekommt das Seifenstück noch ein Seifensäckchen. Dieses sorgt für ein angenehmes Peeling beim Einseifen. So umgeht man die Plastikverpackung der Flüßigseife und das Mikroplastik, welches häufig in konventioneller Kosmetik enthalten ist.
Peeling: alter Kaffeesatz.

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Klobürste

Es gibt tolle Klobürsten aus Holz mit Naturborsten. In manchen Geschäften findet man diese nur als Flaschenbürste – höchstens ein größen Unterschied. Als Schüssel kann man wunderbar einen alten Blumenübertopf aus Porzelan verwenden.

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Periode

Die Menstruationstasse aus Silikon dient dazu, das Periodenblut aufzufangen. Diese Tasse ist die müllfreie Alternative zu Tampons und Binden.

Erhältlich im Rutanatur sowie mittlerweile in vielen Drogeriemärkten oder Online bei Ruby Cup.

Vor dem Kauf sollte man sich gründlich informiert haben, welche Tasse zu einem passt und wie sie richtig eingeführt wird.

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Rasierhobel aus Edelstahl

Rasierhobel hört sich gefährlich an, ist er aber nicht. Im Endeffekt hat man mit diesem Rasierer die gleiche Handhabung wie mit den „Modernen“. Die Erstanschaffung ist etwas teurer, dafür sind die Rasierklingen sehr günstig, dass es sich schon nach kurzer Zeit lohnt und vorallem spart man eine Menge an Plastikmüll ein.

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Taschentuch

Taschentücher aus feiner Baumwolle sind etwas tolles. Eine einmalige Investition – falls man nicht eh noch welche vom Opa zuhause hat. Keine Verpackung beim wie beim Papiertaschentuch, keine neue Produktion und kein Müll. Am besten man hat gleich zwei, so kann man das Eine waschen und trocknen lassen und in der Zeit das Zweite benutzen.


Wattestäbchen

Zum Ohrensäubern gibt es für die, die nicht darauf verzichten möchten, Wattestäbchen aus 100% Bio-Baumwolle im dm.

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Zahnpflege

Es gibt mittlerweile unendliche viele Zahnbürsten, die plastikfrei angeboten werden. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass Stiel und Borsten aus natürlichen Ressourcen und wirklich abbaubar sind! Vorsicht – das marketingmäßig toll angepriesene Bambus ist durch die verarbeitenden Klebstoffe nicht biologisch abbaubar! Was euer liebster Zahnbürstentyp wird, muss wohl jeder mit sich und seinen Zähnen ausmachen. Ihr könnt euch gerne bei Careelite und Hydrophil umsehen.

Zahnpasta gibt es als Taps bei Rutanatur zu kaufen oder man macht sie einfach selber.

Auch Zahnseide gibt es für die Erstanschaffung im Glas und danach unverpackt zu kaufen.

 

eva/sarah