Es weihnachtet…

Anfang November, also eigentlich fast 1. Dezember, also eigentlich fast Weihnachten! Es ist unbedingt an der Zeit, sich Gedanken über das ganze Weihnachtsspektakel zu machen! Wie jetzt?! Ihr seid noch nicht mitten in den Vorbereitungen und Geschenke sind auch noch nicht eingekauft?!! Dann ist unser Weihnachtsleitfaden: „Wie werde ich nicht verrückt vor Weihnachten“ genau richtig!

Tipp Eins: Hört nach dem Lesen dieses Artikels sofort auf, an Weihnachten zu denken!
Der Dezember ist noch weit weg und ihr nehmt euch selbst die Freude und Besinnlichkeit, wenn Ihr bereits jetzt anfangt, über Essenspläne und Geschenkwünsche am Festabend nachzudenken! Oder noch schlimmer: Ihr kauft schon Spekulatius!

Tipp Zwei: Adventskalender für die Kleinen selbst basteln?
Schön und gut! Allerdings muss nicht hinter jedem Türchen etwas zum Auspacken sein! Wieso kann es nicht mal ein Kinderlied sein, das dann am Küchentisch geträllert wird?! Oder ein Photoshop-Bild von Opa auf einem fliegenden Schneemann? So etwas bereitet mit Sicherheit mehr Freude als das hundertste Playmobilfigürchen.

Tipp Drei: Weihnachtsmärkte sind unser deutsches Heiligtum!
Jeder liebt sie und es geht kaum ohne einen Besuch auf einem Weihnachtsmarkt! Und doch erwischt es jeden von uns….  Dann werden wir mit vollem Glühweinglas angerempelt und sind den Rest des Abends genervt dabei, die schöne Bescherung von der Jacke zu wischen. Besinnliche Stimmung ist da kaum in Sicht. Wie wär’s, wenn wir statt dem großen Weihnachtsmarkt in der Stadt auf kleinere in Hinterhöfen oder Landkreise ausweichen? Oft gibt es dort sehr herzlich organisierte Märkte mit Kunsthandwerk, akustischer Musik und Feuerkörben. Diese sind weniger überlaufen und das Flanieren und Entspannen ist dort auch mit voller Tasse möglich!

Tipp Vier:  Um´s Geschenke verteilen kommen wir wohl nicht rum.
Zwar sind die meisten von uns eh nicht mehr in der Kirche oder den Kindern wird erzählt, dass der Weihnachtsmann kommt (wer war noch gleich dieses Christkind?), aber Geschenke unter dem Weihnachtsbaum auszupacken ist einfach zu schön!

Also dann. Wie wäre es denn mit Wichteln an Stelle von Geschenken? So muss sich jeder nur um ein Geschenk kümmern. Kreative könnten sich auch auf „selfmade“-Geschenke einigen. Oder – mein Favorit: Second Hand schenken! Bei euch steht schon seit langem eine Vase im Regal, die ihr nie benutzt? Schenkt sie eurem Bruder, der braucht sie bestimmt! Oder das wunderbare Buch, aus dem ihr viele gute Inspirationen ziehen konntet? Schenkt es eurer Oma weiter, die mal wieder neuen Input und Lebensenergie benötigt!

Ich als langjähriger Weihnachtsgeschenkefan kann wirklich sagen: weniger ist tatsächlich mehr! Lasst euch einfach etwas Liebevolles einfallen und schenkt von Herzen!

Tipp Fünf:  Ist eigentlich mehr eine Bitte.
In der Weihnachtszeit werden wir noch mehr als sonst mit Plastik umwickelt. Versucht doch einmal darauf zu verzichten! Kauft euren Lebkuchen nicht im Supermarkt, sondern beim Bäcker und lasst ihn euch direkt in eure mitgebrachte Tüte einpacken. Trinkt euren zimt-flavoured Latte nicht aus einem Plastikbecher, sondern nehmt euren eigenen Becher mit, der getrost in eure Tasche passt und am nächsten Morgen wieder befüllt werden kann. Packt eure Geschenke nicht in Plastik mit viel Schleifchen dekoriert, sondern sucht euch alternative Verpackungen wie Tücher, Decken, Kissenüberzüge, Socken oder das gute alte Zeitungspapier oder alte Kalenderblätter.

Die Umwelt und wir, das Forum Plastikfreies Augsburg, danken euch dafür!

 

Text: eva, Foto: sarah/eva

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