Kongress Plastikfreie Stadt

Am 22.02.2019 fand in Ludwigsburg bei Stuttgart der erste Kongress „Plastikfreie Stadt“ statt. In der historischen Musikhalle trafen sich engagierte Initiativen und Organisationen zur Information und Vernetzung. 

Plastikfreie Musikhalle Ludwigsburg

Das Thema Plastik ist mittlerweile wirklich in aller Munde. Wir sind sehr glücklich, dass wir schon lange nicht mehr allein für ein ressourcenschonendes, plastikfreies Leben kämpfen. Mittlerweile gibt es unzählige Organisationen, die sich wie wir mit einem der dringlichsten Themen unserer Zeit befassen nämlich der Tatsache, dass wir in unserem eigenen Plastikmüll langsam ertrinken. Die Stadt Ludwigsburg hat dies zum Anlass genommen, verschiedenste Initiativen und NGOs zum Kongress Plastikfreie Stadt zu versammeln.

Veranstalterin war die RENN.Süd, die Stadt Ludwigsburg, das NaturVisionFilmfestival sowie das Land Baden-Württemberg. In spannenden Impulsvorträgen sowie interaktiven Workshops konnten wir uns mit aktuellen Infos versorgen, mit tollen Menschen vernetzen und viele neue Ideen sammeln. Bereits am Vorabend traffen sich eine Initiativen zum Netzwerken und überlegten sich, wie sie gemeinsame Aktionen planen können.

Spannende Vorträge für weniger Plastik


Plastikfrei Einkaufen in Brackenheim–

Den Auftakt der Vortragsreihe bildete Prof. Dr. Rommel vom bifa Umweltinstitut in Augsburg. Er brachte uns auf den neuesten Stand was die Ursachen und Probleme von Plastikmüll angeht und zeigte Perspektiven auf, wie wir zukünftig sinnvoll mit Kunststoffabfällen umgehen können. Er erinnerte uns daran, dass der beste Müll der ist, der gar nicht erst entsteht und dass außerdem kein Mensch einen Strohhalm zum Trinken braucht.

Daran schloss sich Sonia Grimminger vom Umweltbundesamt an, die uns über aktuelle Strategien im Umgang mit Kunststoff informierte. Der dritte Vortrag kam vom Arbeitskreis KLIMAfair, der sich in Brackenheim für verpackungsfreies Einkaufen einsetzt. In der anschließenden Podiumsdiskussion tauschten sich die Referenten unter fachkundiger Moderation aus und wir konnten nochmal alle Fragen stellen, die uns auf dem Herzen lagen.  

Produktalternativen und Müllstrategien

Nach der Mittagspause mit leckerem Catering und anregenden Gesprächen teilten wir uns in vier Workshops auf. Insbesondere ging es darum, gemeinsam neue Handlungsoptionen für einen effizienteren Umgang mit unserem Müllproblem zu finden sowie Produktalternativen und Möglichkeiten, seine eigenen Gewohnheiten zu ändern aufzuzeigen. Außerdem wurden Ansätze für weniger Plastik in Gemeinden und Kommunen vorgestellt und ein Blick hinter die Kulissen im Einzelhandel geworfen. Nach einem motivierenden Schlusswort der Veranstalter und einigen letzten intensiven Gesprächen mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern brachen wir müde aber glücklich wieder in Richtung Augsburg auf. 

Reise mit der Bahn

Für die meisten von uns ist es längst zur Lebensaufgabe geworden, wo wir können wertvolle Ressourcen zu sparen um unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Dass dazu nicht nur der Verzicht auf Plastik gehört, ist natürlich vollkommen klar. Deswegen sind wir gemeinsam mit der Bahn angereist statt mit dem Auto. So konnten wir uns ganz entspannt über den aufregenden Tag austauschen und mussten uns nicht im Berufsverkehr über die Autobahn quälen. 

Bahnfahren für die Umwelt
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