Kleidung

Naturfaser

Naturfaser sind besser für die Umwelt und die Haut, fühlen sich angenehmer an und halten länger.

Pflanzliche Naturfaser Beispiele:

Baumwolle
Bambusfaser
Hanffaser
Jute
Leinen
Seide (Pflanzen, Lotus)
Wollgras-Wolle

Fasern tierischen Ursprungs Beispiele:

Seide (aus dem Kokon bestimmter Spinnen)
Wolle von Schafen /Schurwolle
Alpaka vom Lama
Angora vom Kaninchen
Kaschmir von der Ziege
Merinowolle vom Schaf
Schweineborsten vom Wildschwein


Mikroplastik

Bei jedem Waschgang gelangen Fasern der Anziehsachen in die Kanalisation, in die Flüsse und letzten Endes ins Meer. Also ist es zu empfehlen, beim Kauf der Anziehsachen auf Naturfasern zu achten. Dessen sollte man sich bewusst sein, auch wenn es sich um recyceltes Plastik handelt. Auch schwitzt man in „Plastik-Anziehsachen“ meist schneller und stinkt stärker.

Wenn Poly… als Faser angegeben wird handelt es sich um Plastik. Manchmal versteckt sich auch hinter anderen Namen Plastik wie z.B. Elastan, Nylon und Sympatex. Elastan besteht mindestens zu 85% aus Polyurethan. Nylon ist ein Polyamid. Und Sympatex besteht aus einem Polyester.


Neukäufe

Bei Neukäufen darauf achten, dass diese aus 100% Naturfasern bestehen. Bio und Fairtrade Mode sind zu bevorzugen.
Einkaufsmöglichkeiten in Augsburg: Dear Goods, Degree, Glore, Life-Tree, Manomama.


Secondhand

Secoundhand ist eine besonders nachhaltige und zudem günstige Variante Kleidung zu kaufen. In Augsburg gibt es das riesige und sehr gut sortierte Contact, Vinty’s in der Innenstadt und viele Flohmärkte.


Kleidertauschen

Jeder hat gut erhaltene, schöne Anziehsachen im Kleiderschrank, die man dann doch nie anzieht. Veranstaltet mit Freunden und Bekannten Kleidertausch-Partys. Das Kombinat, ein sehr schönes kleines Café in der Augsburger-Innenstadt, veranstaltet auch hin und wieder eine „Gemütliche Kleidertauscherei + veganes Kuchenbuffet“.


Accessoires

Der Zirbel Store, ist ein kleiner Laden in der Nähe der Fuggerei mit fairen Produkten, von der Kerbholz Sonnenbrille bis zur Bienenwachskerze findet man hier einiges.

Hüte gibt es in der Limmer Hutwerkstatt von der Modistenmeisterin Doris Limmer. Sie macht leidenschaftlich gerne Hüte, recycelt häufig alte Stoffe für den prachtvollen Kopfputz und näht ohne Strom.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit online einzukaufen.


Schuhe

Nachhaltige Schuhe gibt es zum Beispiel von Ethletic, Kavat, Veja und Wildling.


Kleiderpflege

Die richtige Pflege der Kleider ist sehr wichtig damit sich diese länger halten.

Flecken: Wenn die Kleidung Schmutz abbekommt, sollte man das sofort rauswaschen, am besten in Wasser einweichen und anschließend mit Kernseife und einer Bürste behandeln.

Lüften: Getragene Klamotten zum Lüften aufhängen. Das ist wichtig, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, die durch das Tragen am Körper in die Klamotten gelangt. Am nächsten Tag wird dann entschieden ob die Kleidung in die Wäsche muss oder nochmal getragen werden kann. Vor allem Pullis und Hosen kann man ohne Probleme mehrfach tragen.

Temperatur: Der Umwelt zuliebe bei niedriger Temperatur waschen. Für die meisten Kleidungsstücke reichen 30°C vollkommen aus. Bei vollgeschwitzen Sachen 40°C. Socken, Unterhosen, Stofftaschentücher, Bettwäsche und Handtücher sollten bei 60°C gewaschen werden, um die Bakterien abzutöten.

Trocknen: Nach dem Waschen, ob mit der Hand oder mit der Waschmaschine, die Klamotten auf die Leine hängen und an der Luft trocknen lassen. Gerade im Winter, wenn die Luft in den Wohnräumen durchs Heizen trocken ist, hilft die nasse Wäsche einer angenehmeren Luftfeuchtigkeit.

Wolle/Seide: Es gibt empfindliche Stoffe, diese benötigen einer besondere Pflege. Für sie gibt es extra Pflegeprogramme bei der Maschine oder man wäscht mit der Hand.

sarah